Freitag, Oktober 02, 2009

Zeit

Ohrenbetäubend schlagen die Wellen
gegen die schroffe Felsenküste
in meinen Träumen
riecht es nach dem Salz tosender Meere.

Die Bilder entweichen schnell und schneller
im Dunstschleier der sich um den
Horizont legt als wäre dort die
Scham der Welt verborgen.
Ihre sich kräuselnden Haare.

Das feine Netz aus
weißer Gischt und grünblau
und schwarz. Rätselhaft.

Geräusche von Mord.
Gewalt.
Vertraute Gesichter der Kindheit
die nun mit gezückten Messern
und erhobenen Fäusten
nach meinem Leben trachten.

Und wenn du nicht achtgibst,
zerfetzt die schwarze Hand
das Plastikglas, durchbohrt das
virtuelle Nichts zwischen dir
und mir und diesem Jetzt

und rennt in einer fremden Welt weiter
ohne je zurückzukehren.

Keine Kommentare: